Das Projekt

Unternehmen, die sich in Zukunft am Markt behaupten wollen, brauchen eine Personalentwicklungsstrategie, die auf die Vielfalt von Kompetenzen und Perspektiven setzt. Diversity auch in Führungsetagen wird zum Wettbewerbsvorteil.

Rheinland‐Pfalz ist geprägt durch eine Wirtschaftsstruktur mit vorwiegend kleinen und mittleren Unternehmen. Probleme wie Fachkräftemangel und Nachfolgeregelung zeigen sich hier zuerst. Daher ist es für diese Unternehmen umso wichtiger, die Potenziale gut ausgebildeter Frauen zu nutzen.

Frauen sind heute ebenso hoch qualifiziert  wie Männer - in Führungspositionen der deutschen Wirtschaft sind sie aber noch immer stark unterrepräsentiert. Der Frauenanteil an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten lag 2016 in Rheinland-Pfalz bei 46% - trotzdem war nur jede fünfte Führungskraft weiblich.

Eine systematische Personalentwicklung für diese Zielgruppe ist gerade für kleine und mittlere Unternehmen eine Herausforderung. Um die Potenziale von Frauen optimal zu fördern und zu nutzen, müssen verschiedene Maßnahmen miteinander verknüpft werden.

Das Projekt "Führungskompetenz - Weibliche Nachwuchsführungskräfte fördern, Unternehmen stärken" trägt dazu bei, die Zukunftsfähigkeit von rheinland-pfälzischen Unternehmen zu stärken.

Während des Laufzeit des Bundesprojekts haben wir auf zwei Ebenen angesetzt:

Für Unternehmen haben wir ein branchenübergreifendes Netzwerk initiiert und gesteuert.
Für weibliche Nachwuchskräfte aus den beteiligten Unternehmen haben wir ein Entwicklungsprogramm konzipiert und bereits drei Durchgänge erfolgreich angeboten.

Das Bundesprojekt wurde vom 01. Juli 2012 – 31.12.2014 im Rahmen der Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft" mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Europäischen Sozialfonds gefördert. Strategische Kooperationspartner sind das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz und Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz.

Die Fortführung des Entwicklungsprogramms wurde bis 2017 finanziell unterstützt durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz.